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Flüssigkeiten in denen NaOH gelöst werden kann
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Destilliertes Wasser
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finde ich pur oftmals etwas langweilig, so dass ich dann eher einen starken Teeaufguß damit herstelle
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Teeaufgüsse
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z.B. aus Kamille, Salbei, Minze, Lavendel -> Der Vorteil ist, dass man damit schon eine Beduftungsbasis hat, die dann durch
ätherische Öle verstärkt werden kann
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Säfte
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Frucht- oder Gemüsesäfte [Gurkensaft, Karottensaft, Ananassaft] -> manchmal kommt sogar der Duft durch, besonders schön ist
reine Karottenseife [muss aber mindestens 8 Wochen lagern, bis sich ein leichter Duft entwickelt]
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Milch
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Kuhmilch, Kokosmilch, Sahne -> die Seifen bekommen damit einen herrlich cremigen Schaum
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Bier, Sekt, Wein
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Sekt habe ich schon ausprobiert.
Beschwippst ist die Seife zwar nicht mehr, da der Alkohol vor dem Anrühren der Lauge durch Kochen verdampfen muss. Dafür hat es die ganze Zeit in der Seifenküche herrlich nach Sekt gerochen.
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NaOH
NaOH [Natriumhydroxid] ist für die Seifenherstellung unerlässlich, denn man braucht eine starke Lauge, um die Fette zu verseifen. Beim Umgang mit NaOH ist
Vorsicht geboten, denn wenn die Lauge auf die Haut kommt, kann man sich ziemlich verätzen oder wenn sie in die Augen spritzt, sogar erblinden. Also ohne geeignete Schutzausrüstung (einen alten Kittel, Schutzbrille
und Handschuhe) geht man nicht ans Seife rühren. Auch dürfen die Dämpfe, die beim Einrühren des NaOH ins Wasser entstehen, nicht eingeatmet werden, denn auch die sind ätzend.
Öle/Fette
Man kann Seifen aus nur einem Öl herstellen z.B. reine Olivenölseifen oder man mischt die Öle und Fette und sucht sich so überall deren Vorteile heraus
und mindert eventuelle Nachteile. Folgende Öle/Fette werden meist verwendet:
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Olivenöl
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Seifen mit viel Olivenöl sind besonders mild, werden sehr hart und reinigen gut mit kleinporigem, dichtem Schaum. Olivenöl
hilft der Haut ihren natürlichen Feuchtigkeitsgehalt zu bewahren. Reine Olivenölseifen sind so mild, dass sogar Babies und Kleinkinder damit gewaschen werden können.
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Kokosfett
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Kokosfett verleiht der Seife Festigkeit [sie wird hart und glatt] sowie üppigen, großporigen Schaum. Ein Zuviel an Kokosfett
trocknet allerdings die Haut aus, so dass es maximal in einer Konzentration bis 30% zugesetzt wird.
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Palmfett
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Palmfett erzeugt milde cremig schäumende Seifen mit fester, glänzender Konsistenz.
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Rapsöl
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Rapsölseifen sind gut geeignet für empfindliche Haut und versorgen sie mit Feuchtigkeit. Seifen mit viel Rapsöl verleihen der
nassen Seife ein seidiges Gefühl.
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Sonnenblumenöl
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Dieses Öl enthält viele Vitamine und Mineralien. Seifen, die mit viel Sonnenblumenöl hergestellt werden, sind weich und mild,
schäumen gut mit großen Blasen und sind sehr angenehm auf der Haut.
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Distelöl
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Das Öl ergibt weiche, feuchtigkeitsspendende Seifen.
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Walnussöl
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Walnussöl wird in Seifen nur in geringen Mengen eingesetzt, meist zum Überfetten. Es soll sehr gut Hautirritationen
entgegenwirken.
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Maiskeimöl
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Seifen mit viel Maiskeimöl schäumen sehr schlecht, deshalb wird es auch nur in geringen Mengen eingesetzt und mit Ölen wie
Kokosfett und Palmfett kombiniert.
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Bienenwachs
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Seifen mit Bienenwachs dicken sehr schnell an und verleihen der Seife einen wunderschönen Gelbton.
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Rizinusöl
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Rizinusöl ergibt besonders gut schäumende Seifen, die aber eher weich sind und gerade bei höheren Ölkonzentrationen monatelang
zum Trocknen brauchen. Die Seifen erzeugen einen super Glanz und eignen sind deshalb besonders als Shampooseifen. Sie sind stark rückfettend und spenden viel Feuchtigkeit.
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Palmkernfett
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Palmkernfett ist etwas sanfter zur Haut als Palmfett und ergibt cremigen reichhaltigen Schaum.
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Färbung
Ich verwende pflanzliche Farbstoffe, aber auch Kosmetikpigmente. Man kann die Seifen z.B. mit vielen Kräutern grün färben[Minze, Salbei, Brennessel] oder
schöne Orangetöne mit Annatto erzeugen [den pulverisierten Samen des Annattostrauches]. Wunderschönes Blau erhält man mit Indigo. Ein strahlendes Gelb erreicht man mit pulverisierten Ringelblumenblüten und um die
Seife Braun zu färben braucht man sich nicht einmal besonders anstrengen. Das macht sie nämlich oftmals schon von ganz alleine, wenn man nicht aufpasst. Bei einigen Parfümölen wie Vanilleöl ist das der Fall.
Die Grundfarbe der Seifen ist fast immer ein leichter Gelb-/Beige-Ton. Gerade wenn noch starke Teeaufgüsse mit verwendet werden, bekommen die Seifen einen leichten Grauton. Hier hilft Titandioxid, ein völlig
ungiftiges weißes mineralisches Pigment, schon in geringen Konzentrationen. Es hellt den Farbton entweder auf oder bei etwas höheren Konzentrationen sind sogar rein weisse Seifen möglich. Titandioxid wird sehr viel
in der Arzneimittelindustrie eingesetzt, z.B. zum Weissfärben von Tabletten. Andere Einsatzgebiete sind die Lebensmittel- und auch die Kosmetikindustrie.
Auch farbige Tonerden können in der Seife verwendet werden. Es gibt sie in rot, gelb, rosa, grün und weiss.
Beduftung
Für die zusätzliche Beduftung der Seifen verwendet man reine ätherische Öle, aber auch Parfümöle, da einige Duftrichtungen z.B. Apfel-, Kokos- oder
Aprikosenduft nicht als ätherisches Öl erhältlich sind. Außerdem sind einige ätherische Öle wie z.B. Rosenöl viel zu teuer, um sie in Seifen zu verarbeiten.
Überfettung
Man kann Seifen auf verschiedene Weisen überfetten. Entweder man nimmt von vorn herein mehr Öl/Fett als bei der Verseifung mit NaOH umgesetzt werden.
Man kann ein besonders wertvolles Öl aber auch im Puddingstadium der Seifenmasse zugeben oder man stellt eine Seife im Heissverfahren her und überfettet erst ganz zum Schluss bevor die Masse in die Form gelöffelt
wird. Ich gebe meist ein gutes Öl/Fett im Puddingstadium der Seifenmasse zu. Verwendung finden dabei folgende Öle/Fette:
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Avocadoöl
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Avocadoöl ist beinahe unübertroffen pflegend, wenn es um trockene Haut geht. Unraffiniertes Öl enthält bis zu 8% unverseifbare
Fettbegleitstoffe, die dafür sorgen, dass das Öl
sich leicht auf der Haut verteilen lässt, sehr gut aufgenommen wird, tief eindringt und so seine pflegende Wirkung optimal entfalten kann. Es hilft Feuchtigkeit besser zu binden, die Regeneration und den Zellaufbau der Haut zu unterstützen und wirkt zudem juckreizstillend und entzündungshemmend.
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Kakaobutter
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Seifen mit Kakaobutter sind sehr hautpflegend und hautberuhigend.
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Sheabutter
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Wird auch Karitébutter genannt. Sie ergibt harte, hautnährende Seifen [bis zu 10% Fettbegleitstoffe].
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Mandelöl
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Mandelöl ist ein Klassiker in der Hautpflege, speziell für empfindliche Haut. Es wirkt reizlindernd, pflegend und schützend
und hilft vor allem der trockenen Haut, die zu Sprödigkeit, Schuppung und Juckreiz neigt.
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Jojobaöl
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Jojobaöl ist eigentlich ein flüssiges Wachs, das aus den Nüssen des Jojobastrauches gewonnen wird. Jojobaöl ergibt gut
schäumende Seifen, die extrem hautpflegend sind.
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Olivenölauszüge:
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Algenöl, Ringelblumenöl, Kamillenöl, Johanniskrautöl
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Sonstige Inhaltsstoffe
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Honig
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Honig dient als guter Feuchtigkeitsspender in der Seife. Er wirkt beruhigend und wundheilend, macht die Seife aber eher weich.
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Seide
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Für Seidenseifen wird reiner Seidenstoff in der Lauge aufgelöst. Die Seide spaltet sich dabei in ihre Hauptbestandteile in
Fibroin, Sericin, Wachs und Fett. Besonders das Fibroin, aus dem die Seide zu 74% besteht, ist in der Seife für große Schaumwirkung verantwortlich. Außerdem sollen diese Seifen, wenn sie
als Shampooseifen verwendet werden, einen seidigen Schimmer in die Haare zaubern und
Schuppen bekämpfen können. Mittlerweile gibt es aber auch schon flüssige Seidenproteine zu kaufen, da fällt das Auflösen in der Lauge weg. Mehr zum Thema Seidenseifen gibts hier.
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Kräuter
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Seife ohne Kräuter - kaum vorstellbar. Egal ob man sie zum Färben benutzt, als Peelingzusatz verwendet oder einfach nur um
einen Teeaufguss für die Lauge herzustellen, Kräuter sind einfach super in der Seife einsetzbar.
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Peelingsubstanzen
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Man kann Seesand verwenden, der ein sehr starkes Peeling ergibt. Weniger rauh ist Mandelkern-Olivenstein-Granulat. Beides sind
aber Zusätze, die man nicht für´s Gesicht verwenden sollte. Hierfür eignen sich eher die etwas weicheren Zutaten wie Haferflocken, Mandelkleie oder Maismehl.
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Meersalz
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Meersalz macht die Seife sehr hart. Außerdem fördert es die Durchblutung der Haut und strafft sie zusätzlich.
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Fixative
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Leider verflüchtigen sich ätherische Öle mit der Zeit. Fixative dienen dazu, diese Öle besser in der Seife festzuhalten.
Hierfür kann man pulverisierte Lavendelblüten oder auch pulverisierte Orangenschalen verwenden. Auch einige ätherische Öle haben diese Eigenschaft, z.B. Sandelholz- und Patchouliöl.
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Heilerde
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straffend, klärend, hautberuhigend
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Obst
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entweder in Form von Säften; in getrockneter Form (z.B. Mangopulver oder Kokosnusspulver) oder als frische Zutaten (z.B. Avocados und Bananen)
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Zucker
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schaumfördernder Zusatz
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